Fallsupervision
Fallsupervision hat das Ziel, arbeitsbezogene pädagogische oder therapeutische Prozesse durch eine fachliche Außenperspektive zu unterstützen.
Konkret bedeutet dies, dass anhand von anonymisierten Fallbesprechungen:
- Hypothesen über Wirkzusammenhänge und Ursachen gebildet werden
- Handlungsoptionen entwickelt und bedacht werden
- fachliche Entscheidungen unterstützt werden
- eigene und institutionelle Kapazitäten und Grenzen miteinbezogen und gewürdigt werden
Durch meinen breiten methodischen Hintergrund können dabei sowohl systemische, psychodramatische als auch psychodynamische und konkret pädagogisch-methodische Ansätze genutzt werden.
Fallsupervision kann fallbezogen mit methodischer Vielfalt stattfinden.
Fallsupervision kann sich auch auf eine konkrete Methode beziehen:
- Systemisch: Fokus auf Wirkzusammenhänge im äußeren System (z.B. Familie, Kindergartengruppe, Schulklasse usw.), aber auch im inneren System eines Menschen (Gefühle, Gedanken, inneres Team usw.)
- Somatic Experiencing®: Fokus auf Traumageschehen und Körperempfinden, auf Regulation und Co-Regulation von Nervensystemen, die sich gegenseitig beeinflussen
- NARM®: Fokus auf Begrenzungen im Hier und Jetzt, die in der kindlichen Entwicklung sinnvoll waren, im Erwachsenenleben jedoch Einschränkungen bedeuten
- Marte Meo: Fokus auf gelingende Interaktionen, die bindungs- und beziehungsförderlich oder entwicklungsförderlich sind
- Teilearbeit mit Tierfiguren: Fokus auf äußeres und inneres System von Kindern, Jugendlichen aber auch Erwachsenen